LandshutPassauStraubing
 
Programm
Termine
Ensemble
Karten
Extras
 

Hänsel und Gretel

Märchenoper von Engelbert Humperdinck

Musikalische Leitung: Kai Röhrig
Regie & Ausstattung:
Ultz

Vorstellungsdauer: 2 Stunden 15 Minuten, eine Pause

 

Besetzung


Peter, Besenbinder: Peter Tilch / Kyung Chun Kim
Gertrud, sein Weib: Anna Janiszewski
Hänsel: Sabine Noack
Gretel: Elizabeth Immelman
Die Knusperhexe: Oscar Imhoff
Sandmännchen / Taumännchen: Ilonka Vöckel

Stimmen: Bettina Bauer / Johanna Geins / Sandra Haslinger / Teresa Krügl / Teresa Pilsl / Ilonka Vöckel

Niederbayerische Philharmonie
Statisterie des Landestheaters Niederbayern


Premieren

Passau: 19. Dezember 2009
Landshut: 15. Januar 2010
Straubing: 05. Januar 2010


Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit 2009/2010.

Videos und Onlinebeiträge

Das PNP-KinderTV war mit der Zeitungsente Paula Print zu Besuch bei einer Vorstellung von Hänsel und Gretel und hat recherchiert, wie Oper funktioniert und was eine Opernsängerin eigentlich so alles macht. Den Beitrag sehen Sie hier (externer Link).

Einen Beitrag zu Hänsel und Gretel beim TRP 1 Fernsehen finden Sie hier.

 

Das Märchen Hänsel und Gretel ist eines der populärsten Literaturdenkmäler Europas, und auch die gleichnamige Oper von Engelbert Humperdinck ist seit ihrer Uraufführung ein Publikumsmagnet. Gründe dafür gibt es viele. Neben einer Musik, die zugleich durch bekannte volksliedhafte Melodien wie “Ein Männlein steht im Walde“ und “Suse liebe Suse“ sowie eine romantische Klangästhetik begeistert, sind es auch inhaltliche Aspekte, die dieses Werk zu einer der am häufigsten gespielten Opern gemacht hat. Innerhalb einer vermeintlich romantischen Märchenwelt behandelt Hänsel und Gretel durchaus heutige und lebensnahe Themen: Armut, soziale Ausgrenzung, gestörte Familienstrukturen und die Vernachlässigung von Kindern.

Der englische Regisseur und Ausstatter Ultz, der am Landestheater Niederbayern bisher durch seine tiefgründigen und analytischen Inszenierungen von zum Beispiel Mozarts Zauberflöte oder Strauss` Salome aufgefallen ist, interpretiert Humperdincks Meisterwerk sehr zeitbezogen und modern. Hänsel und Gretel, zwei Kinder von heute, wachsen im kalten Umfeld des sozialen Randgebiets einer Großstadt auf. Aus dem verarmten Elternhaus verjagt, verirren sich die beiden auf der Suche nach Nahrung und landen schließlich in den Fängen der Knusperhexe. Bei aller Kälte, die bereits im Libretto begründet liegt, sind es aber gerade die schönen und warmen Momente der Märchenoper, die zu ihrem großen Erfolg beigetragen haben: Die zwei verirrten Kinder schaffen es, sich in ihrer unwirtlichen Umwelt zu behaupten und überwinden gemeinsam die Gefahr.

 


Spendenaktion zu "Hänsel und Gretel"

Fast 6 Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut. Viele von ihnen müssen ohne Frühstück in den Kindergarten oder Schule, haben kein Geld für eine warme Mahlzeit zu Mittag, leiden an Mangel- und Fehlernährung. Sie können es sich häufig nicht leisten, ihre Freizeit mit Gleichaltrigen zu verbringen.

Kinder können sich gegen die Umstände, in denen sie aufwachsen, kaum wehren. Sie benötigen daher besonders direkte und unkomplizierte Hilfe von außen. Viele Tafeln kooperieren insbesondere in sozialen Brennpunkten mit Kindergärten und Schulen und bieten bedürftigen Kindern und Jugendlichen Pausenbrote und Obst an oder ein kostenloses oder günstiges warmes Mittagessen. Oder auch „nur“ ein offenes Ohr und einen Ort, an dem sie ungestört spielen können.

Vielen Tafeln fehlen jedoch die finanziellen Mittel, um ihre kindgerechten Angebote dem Bedarf entsprechend auf- und auszubauen. Das Landestheater Niederbayern möchte den Förderfond für Kinder- und Jugendprojekte des Bundesverband deutsche Tafeln e.V. unterstützen und bittet Sie daher um eine Spende.

Eine Spendenbox finden Sie bei allen noch anstehenden Vorstellungen von Hänsel und Gretel in den Foyers der Theater in Landshut und Passau. Der gesammelte Betrag wird nach der letzten Vorstellung in voller Höhe an den Bundesverband deutsche Tafeln e.V. weitergeleitet.

Nähere Informationen zur Abreit des Bundesverband deutsche Tafeln e.V. erhalten Sie unter www.tafel.de.

Wir danken für Ihre Hilfe!

Pressestimmen


Thomas Ecker, Landshuter Wochenblatt, 20.1.10:

Humperdincks Märchenoper in der Regie von Ultz im Stadttheater.

Eberhard Iro, Straubinger Tagblatt und Landshuter Zeitung, 19.1.10:
Wenn der Märchenwald stirbt.

 


Fotos: Peter Litvai